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Zertifiziertes Endoprothetikzentrum am Marienhospital Gelsenkirchen

Gebündelte Kompetenz und eine breite Therapiepalette für Verschleiß- und Verletzungserkrankungen am Knie- und am Hüft-Gelenk

Der Gelenkersatz ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil in der Versorgung der Patienten. Durch die Prothesenversorgung der geschädigten Gelenke lassen sich eine deutliche Schmerzminderung bis Schmerzfreiheit, Mobilitätsgewinn und letztlich eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität erreichen.

Schon seit langem ist die Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienhospitals Gelsenkirchen in der Therapie der Gelenkerkrankungen eine feste Größe. Seit mehr als 25 Jahren hat sich die Abteilung spezialisiert auf die Entwicklung und den Einsatz innovativer Verfahren.

Diese Stellung über so viele Jahre behaupten zu können, ist dem Können der Orthopäden um Chefarzt PD Dr. Jens Richter zu verdanken. Ihre konsequente Orientierung an den individuellen Ansprüchen ihrer Patienten, die umfassende Infrastruktur und besonders das interdisziplinäre Wissen in der Klinik ist die Basis für die optimale Diagnostik und Therapie.

Genau das führte zum erfolgreichen Zertifizierungsverfahren als Endoprothetikzentrum am Marienhospital Gelsenkirchen. Der Zusammenschluss und die Teamarbeit der Orthopäden, Unfallchirurgen, Radiologen, Schmerz-, sowie Narkoseärzte und der Physiotherapeuten im Zentrum ermöglicht für jeden Patienten ein individuell angepasstes Behandlungskonzept. Vor dem künstlichen Gelenk gibt es dabei viele andere Verfahren, die eine Verbesserung bringen können. Ob Arthroskopie, Umstellungsosteomie oder Knorpeltransplantation: in der Klinik wird schon jetzt immer das angemessene Verfahren für jeden einzelnen Patienten angewandt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung kann das interdisziplinäre Team stets aus einer breiten Therapiepalette die individuell beste Methode wählen.

Durch geringe Operations- und Narkosezeiten und professionelle Narkoseverfahren wird der Patient weniger belastet.

Minimalinvasive und muskelschonende Operationstechniken verbessern dabei zudem die Wundheilung und verringern die Schmerzen nach der OP. Erfahrene Physiotherapeuten unterstützen eine frühe Mobilisation und helfen bei der Stärkung geschwächter Muskeln. Die begleitende Schmerztherapie erleichtert diese erste Phase der Rehabilitation entscheidend.


Bei Bedarf erfolgt die Einleitung einer ambulanten oder stationären Rehabilitation durch den hauseigenen Sozialdienst im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt. Patientenseminare und Informationsbroschüren der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie informieren zusätzlich über das Leben mit der Arthrose oder dem Kunstgelenk und geben Tipps sowie Hilfestellungen.

Insgesamt ein „All-Inclusive-Paket“, das das neue Endoprothetikzentrum schon heute auszeichnet. Der Patient erhält alle Leistungen kompetent an einem Ort und hat keine zusätzlichen Wege. Die Kommunikation erfolgt zeitnah und ist in den Abläufen fest verankert. Das führt zu schnellen und qualitativ hochwertigen Ergebnissen.

Zusatzinfos:

Der Zertifizierungsprozess durch ClarCert am 19./20. Februar 2015 umfasste dabei die Überprüfung der Konformität der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität mit den durch die Fachgesellschaft formulierten Kriterien.

Es wurden insbesondere die folgenden Faktoren geprüft:

• Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie

• Anzahl der Eingriffe bezogen auf unterschiedliche Indikationen

• Strukturmerkmale der Patientenversorgung (Bettenzahl, apparative Ausstattung…)

• Umfassende Patienteninformation und abgestimmte Kommunikation mit allen am Therapieprozess beteiligten Fachrichtungen