„Genau mein Ding!“

Schülerinnen und Schüler der Jordan Mai Krankenpflegeschule sind von ihrer Berufswahl überzeugt

Ist das Thema Pflege ein Thema mit Zukunft? Ja, denn angesichts des demografischen Wandels unserer Gesellschaft nimmt die Zahl von Menschen mit hohen Lebensaltern zu und damit gewinnt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung. Aber das Thema ist nicht nur im Zusammenhang mit älteren Menschen zu denken.

Der Bundesrat hat im Sommer 2017 einer Reform der Pflegeausbildung zugestimmt. Mit dem Pflegeberufereformgesetz werden die bisher im Altenpflegegesetz und Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen in einem neuen Pflegeberufereformgesetz zusammengeführt. Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung. Wer die generalistische Ausbildung fortsetzt, kann in allen Bereichen der Pflege eingesetzt werden und erhält den Berufsabschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“. Der Berufsabschluss wird europaweit anerkannt. Für das dritte Ausbildungsjahr ist für Auszubildende mit Vertiefungsbereich in der Pflege alter Menschen oder von Kindern und Jugendlichen ein Wahlrecht vorgesehen. Sie können für das letzte Ausbildungsdrittel eine Spezialisierung in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege mit gesondertem Berufsabschluss wählen.

Durch zahlreiche Verbesserungen sollen gerade junge Menschen für die Ausbildung im Pflegeberuf begeistert werden: Es muss kein Schulgeld mehr bezahlt werden und eine angemessene Ausbildungsvergütung wird im Gesetz festgeschrieben. Durch Modernisierung der Ausbildungsinhalte, eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb gewinnt die Ausbildung an Attraktivität. Das Gesetz tritt nun stufenweise in Kraft. Der erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen. Pflegeschulen und Ausbildungsbetrieben bleibt so genug Zeit, sich auf die neue Ausbildung einzustellen. Mit dem Pflegeberufereformgesetz hat die Politik auf die veränderten und weiter steigenden Ansprüche in der Pflegeausbildung reagiert. Vor allem aber soll die Attraktivität der Pflegeberufe gesteigert werden.

Und wie sieht es aktuell aus? Mit welcher Intention haben die angehenden Pflegefachkräfte, die heute ihren Beruf in der Jordan Mai Krankenpflegeschule erlernen, ihre Berufswahl getroffen? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefern sechs Schülerinnen und Schüler des Oberkurses (drittes Ausbildungsjahr) der Jordan Mai Krankenpflegeschule in Gelsenkirchen-Buer im Gespräch mit Lars Ellebracht (18). Er selbst ist quasi auf der Suche, wohin ihn sein beruflicher Lebensweg führt und aktuell als FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) bei der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH tätig. Im lockeren Gespräch am runden Tisch wurde deutlich, dass ganz unterschiedliche persönliche Beweggründe am Ende doch auf ein Ziel zuführen: Anderen Menschen zu helfen und etwas Sinnvolles zu tun ist die gemeinsame Motivation der Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler – genau das ist ihr Ding!

Lars: Warum habt Ihr Euch für eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw.-pfleger entschieden?
Leonard (22): „Eigentlich habe ich mir nie große Gedanken zum Thema Pflege gemacht. Mir wurde erst bewusst, wie wichtig Berufe in der Pflege sind, als ich nach einem Unfall selbst in eine Situation kam, in der ich auf die Hilfe anderer angewiesen war.“

Oliver (25): „Ich habe erst was ganz anderes gemacht. Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Industriekaufmann hinter mir, doch ich hab irgendwie gemerkt, dass das nicht der richtige Beruf für mich ist. Durch jemanden aus meiner Familie bin ich dann an eine Praktikumsstelle im Sankt Marien-Hospital Buer gekommen. Das was ich dort erlebt habe, hat mich motiviert, nochmal was ganz Neues anzufangen. Und dann habe ich mich für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege entschieden.“

Jonas (29): „Ich habe schon immer einen sozialen Beruf angestrebt, habe mich dann zunächst für acht Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr verpflichtet. Nach diesen acht Jahren lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin kennen, die selbst Krankenschwester ist. Sie überzeugte mich davon, eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege zu beginnen.“

Kingsford (35): „Ich kam mit der Intention aus Ghana nach Deutschland, mich beruflich in eine neue Richtung zu entwickeln. In Ghana habe ich unter anderem ein Studium in Personalmanagement abgeschlossen. Das hat auch etwas mit Menschen zu tun, aber nicht so direkt, wie jetzt in der Pflege. Das ist genau mein Ding!“

Nasrin (20): „Ich wurde durch meine Familie auf den Beruf aufmerksam und habe ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Die Entscheidung, ein Praktikum zu machen und den Beruf ein wenig kennenzulernen war für mich genau richtig. Hier hat sich sehr schnell mein Berufswunsch herausgebildet. Nach einjährigem Bundesfreiwilligendienst in einer Essener Klinik habe ich mich dann für eine Ausbildung in der Pflege entschieden.“

Lena (24): „Zunächst hatte ich vor, Soziale Arbeit zu studieren, doch dann habe ich mich entschieden, den Bundesfreiwilligendienst im Elisabeth-Krankenhaus in Gelsenkirchen-Erle zu absolvieren. Während dieser Zeit als Bufdi habe ich für mich festgestellt, dass die Pflege der Beruf ist, in dem ich arbeiten möchte.“

Lars: Was macht Euch in der Ausbildung mehr Spaß – die Theorie oder die Praxis? Nasrin: „Mir macht lernen Spaß – egal ob Theorie oder Praxis. Wichtig ist: Ohne eine gute theoretische Basis bist Du im Pflegealltag schnell aufgeschmissen.“

Leonard: „Für mich ist es gerade die Mischung aus beiden Bereichen, die die Abwechslung bringt. Wir sind in der Schule und im Krankenhaus. Immer klare Zeitfenster. Und wenn es nach sieben Wochen Theorie wieder in die Praxis geht, können wir die gelernten Inhalte aus den Unterrichtsblöcken umsetzen und anwenden.“

Lars: Empfindet Ihr die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege als schwierig, als ziemlich anspruchsvoll?

Oliver: „Wer seine Ausbildung mal so nebenbei machen will, ist in der Pflege völlig falsch am Platz! Unsere Ausbildung ist sicherlich nicht die leichteste Ausbildung, die man sich aussuchen kann. Es muss viel gelernt und das Gelernte dann auch richtig angewendet werden. Aber trotzdem bin ich von meiner Ausbildungswahl überzeugt!“

Jonas: „Fluch und Segen zugleich sind auch die mündlichen Zwischenprüfungen und Klausuren, die über das ganze Jahr hin verteilt sind. Einerseits wird man insbesondere dadurch bestmöglich auf die Examensprüfung vorbereitet, doch andererseits bedeutet das auch: Wir müssen uns ordentlich reinhängen, oder wie es bei uns in der Jordan Mai Krankenpflegeschule heißt: ‚Ohne Fleiß kein Preis‘.“

Lars: Hört sich so an, als müsstet ihr ganz viel Disziplin und persönliches Engagement mitbringen. Wie lassen sich denn Ausbildung und Freizeit unter einen Hut bekommen?

Leonard: „Manchmal ist es schon ein wenig stressig. Aber ich weiß ja genau, wofür ich mich reinhänge. Und natürlich haben wir auch ein gewisses Maß an Freizeit. Wichtig ist, dass die persönliche Motivation stimmt, denn unsere Ausbildung erfordert schon auch einen erheblichen Kraftaufwand.“

Oliver: „Ich finde, das ist in allen Berufen eine Herausforderung, die man aber auch lernen kann: Du musst Dich gut organisieren. Wenn du gut organisiert bist, dann kannst Du deine Freizeit auch richtig genießen.“

Lars: Welche Ereignisse bereiten Euch die meiste Freude in der Praxis?

Lena: „Im Stationsalltag sind es oftmals die kleinen Dinge, über die man sich freut. Sei es ein Lächeln von der Patientin oder dem Patienten oder einfach nur ein kleines Dankeschön.“

Oliver: „Aber auch die Stimmung unter den Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen, auf denen man gerade eingesetzt ist, ist von essenzieller Bedeutung. Wir sind ein Team, und wenn wir als Team arbeiten, dann macht die Arbeit eigentlich immer Spaß!“

Lars: Wie geht Ihr mit Stress am Arbeitsplatz um?

Jonas: „Wenn Du auf der Station bist, während der Arbeit, merkst du den Stress und die Erschöpfung meistens nicht. Erst wenn ich dann auf dem Weg nach Hause bin, fällt mir selber auf, wie anstrengend der Tag eigentlich war.“

Leonard: „Klar wird von uns was erwartet und ich weiß von allen Kolleginnen und Kollegen, dass keiner Fehler machen will. Trotzdem ist der Job, den wir machen, super! Mir ist es aber auch wichtig, einen Ausgleich zu haben – beispielsweise Sport. Ich gehe regelmäßig in das klassische Fitnesscenter. Und ich habe gelernt: Für die Ausbildung ist es wichtig, einen guten Rhythmus zu finden. Du musst deine Ruhepausen gut auswählen, damit der Job nicht leidet!“

Lars: Was macht die Jordan Mai Krankenpflegeschule für Euch zu einer besonderen Einrichtung?

Nasrin: „Unsere Schule ist im Vergleich zu anderen Einrichtungen eine relativ kleine Krankenpflegeschule. Besonders ist auch, dass wir einen sehr familiären Umgang pflegen. Wir schätzen es sehr, dass der persönliche Umgang mit dem Lehrpersonal in der Schule und den Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern stimmt.“

Lars: Meine letzte Frage lautet: Würdet ihr Eurer besten Freundin oder dem besten Freund den Beruf als Gesundheits- Krankenpflegerin bzw.-pfleger weiterempfehlen?

Kingsford: „Ich würde das tun. Ich habe meine Berufswahl nicht bereut!“

Nasrin: „Ich unterhalte mich oft mit Freundinnen und Freunden über meine Ausbildung. Und wenn mich jemand ganz konkret fragt, sage ich: Mach es – es ist ein toller Beruf!“

Jonas: „Ganz klar: Daumen hoch!“

Lena: „Ich würde immer empfehlen, den Beruf über ein Praktikum kennenzulernen. Für mich ein klares JA!“

Leonard: „Das, was ich mache, mache ich gerne. Wenn mich jemand fragt, gibt es eine klare Antwort. Wir lernen einen Zukunftsberuf!“

Oliver: „Jeder muss seinen Beruf finden. Ich kann meinen nur empfehlen.“

Unsere Gesprächspartner aus dem Oberkurs der Jordan Mai Krankenpflegeschule waren:
Kingsford Aboagye-Brenya (35)
Leonard Ilk (22)
Jonas Kirschner (29)
Nasrin Schliephacke (20)
Oliver Trittel (25)
Lena Vogt (24)

Die Jordan Mai Krankenpflegeschule begrüßt ihre neuen Auszubildenden

Mit einem schön gestalteten Gottesdienst, einem gemeinsamen Frühstück und sehr warmherzigen Worten nahmen das Schulteam, der Vorstand, die Verwaltungs- und Pflegedirektionen, der Mittelkurs und die Praxisanleiter die „Neuen“ in ihre Gemeinschaft auf.

Erfolg ist keine Glückssache, das ist das Motto des neuen Ausbildungskurses vom Sankt Marien-Hospital Buer und Elisabeth Krankenhaus. „Das ist wohl so richtig. Aber wir alle brauchen auch etwas Glück, damit etwas Gutes gelingen kann“, stellte Dr. Bernhard Unkel, Vorsitzender des Jordan Mai Krankenpflegeschulvereins, in seiner Eröffnungsrede fest.

Der erste Schritt mit der Auswahl einer guten Ausbildungsstätte sei getan. Jetzt bräuchten die jungen Menschen Zeit, sich für den Beruf zu entwickeln. „Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Hilfen brauchen. Wir möchten nicht, dass kleine Probleme zu großen werden. Nutzen sie unsere Hilfen. Die Lehrer, die Vorgesetzten und Mitschüler sind hier für sie da. Wir sehen uns als eine Gemeinschaft und setzen auf Kollegialität und Akzeptanz. Wir erwarten das von ihnen und wir stehen ihnen damit zur Verfügung“

Gregor Pleiss, Schulleiter: „Bruder Jordan Mai, der unserer Schule seinen Namen gab, war keine Pflegefachkraft. Er hatte das Herz am rechten Fleck und verstand es, den Menschen zuzuhören. Das wünschen wir uns auch von Ihnen. Wir machen uns stark für einen Pflege mit Kopf, Herz und Hand und freuen uns, das zusammen mit ihnen für unsere Patienten zu erreichen.“

Unsere neuen Kollegen im Sankt Marien-Hospital Buer und dem Elisabeth Krankenhaus sind: Diana Antropov, Wiktoria Bartoszek, Malgorzata Bobowska, Johanna Kristin Böer, Carolin Brandenbusch, Canan Durcan, Sillia Füßer, Mandy Gohr, Annalena Graschtat, Gamze Güler, Justin Holewa, Svenja Horstenkamp, Mendy-Julia Jankowski, Nina Andrea Kickstein, Dardan Kicmari, Larissa Kuhn, Darja Lisenko, Janina-Anna Nych, Sena Oktay, Celina Elisabeth Posselt, Julian Sascha Radke, Alina Anna Rösner, Alexander Rudi, Diana Rudnik, Ilayda Saydam, Lara-Christina Schaffrynski, Vivien Scharschmidt, Lukas Felix Schröer, Thea Taschke, Havva Tekin, Gordon Weinhold.

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Annika Horstmann und Jonas Rothe wurden mit dem Jordan-Mai-Award-2017 ausgezeichnet

Um die Bedeutung qualifizierter Pflege und damit den Wert einer guten Pflegeausbildung zu betonen, ehrt die Jordan Mai Krankenpflegeschule den/die Beste/n eines Examenskurses.

2017 erhielten zum ersten Mal zwei Auszubildende mit der identischen Gesamtnote 1,3 diese Auszeichnung. Im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe überreichte der Vorsitzende des Fördervereins und Vorstandsmitglied der Jordan Mai Krankenpflegeschule e.V., Dr. Bernhard Unkel, den Award.

Gregor Pleiss, der Schulleiter, hob hervor, dass beide nicht nur praktisch und theroretisch hervorragend seien, sondern dass sie auch Absolventen sind, die sich kritisch denkend mit dem Berufsbild auseinander setzen.

Die Freude über den Award war groß. Sicherlich eine gute Motivation für lebenslanges Weiterlernen und Engagement für die Weiterentwicklung der Pflege als eigenständige Profession in einem interdisziplinären Team.

Wir gratulieren!

21 neue hochqualifizierte Pflegekräfte

Gestern wurden an der Jordan Mai Krankenpflegeschule die frisch geprüften staatlich examinierten Gesundheits- und Krankenpflegekräfte geehrt

„Wenn wir es gemeinsam mit einem Kurs schaffen, dass von 25 Prüflingen 21 bestehen, dann sehe ich das auch als die gelungene Erfüllung eines gesellschaftlichen Auftrags an. In einer Zeit, in der die Notwendigkeit gut ausgebildeter Pflegender eine hohe politische Beachtung erfährt, tun wir zusammen mit unseren Trägern alles, um für eine gute Zukunft in unserer Region vorzusorgen“, so hob Gregor Pleiss, der Schulleiter, einen übergreifenden Aspekt der Feier hervor.

Dr. Bernhard Unkel, Vorstandsvorsitzender der Jordan Mai Krankenpflegeschule e.V., betonte, dass jeder aus dem Kurs bereits jetzt eine Anstellung gefunden habe und sich aus dem breiten Spektrum pflegerischer Möglichkeiten eine für ihn passende aussuchen konnte. Dem vom Kurs selbst gewählten Motto „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben“, so war sich Dr. Unkel sicher, kann jeder mit dem jetzt geschaffenen Fundament auch weiterhin treu bleiben.

Der „Captain“ des Kurses, Annika Horstmann, hielt eine emotionale, sehr pointierte und witzige Rede. Ihren Kurskameraden sowie den Lehrern hielt sie den Spiegel vor – sie schonte auch nicht sich selbst.

Die freuden- und rührungstränenreiche Veranstaltung endete dann mit der Aussicht auf die Examensfeier, in der die Frischexaminierten es noch einmal so richtig krachen lassen wollen.

Den Sonnenscheinkurs gibt es jetzt nicht mehr. Examinierte und erwachsen gewordene Pflegekräfte beginnen ihre verantwortliche Berufslaufbahn. Wir freuen uns zusammen mit: Elif Akyüz, Jan Bardelle, Fabian Brüggemann, Burcu Celik, Tina-Marie Grünendahl, Saskia Hahn, Annika Horstmann, Lisa-Marie Kemper, Marianne Kimpakala, Katharina Laschke, Valentina Mirau, Michelle Morales Bojarzin, Anna-Lena Nowitzki, Sinem Önügören, Mert-Sami Özcan, Patrick Rausche, Ramona Rosin, Jonas Rothe, Jennifer Stasch, Laura Tinker und Darwin Walter.

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Willkommen im Klub: Jordan Mai Krankenpflegeschule goes facebook!

Es ist soweit: Ab sofort ist auch die Jordan Mai Krankenpflegeschule auf facebook zu finden!

Gemeinsam mit Schulleiter Schulleiter Gregor Pleiss und Schülerinnen und Schülern entwickelte die Unternehmenskommunikation der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH den neuen facebook-Auftritt, der aktuelle Einblicke in die Arbeit und den Alltag der Krankenpflegeschule bietet.

Wir sagen: Herzlich willkommen im Klub, denn neben der Jordan Mai Krankenpflegeschule sind jetzt u. a. das Marienhospital Gelsenkirchen, das Sankt Marien-Hospital Buer, unser Alten- und Pflegeheim St. Josef, unsere Pflege- und Betreuungseinrichtung St. Vinzenz-Haus und die St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH bei facebook „unterwegs“.

Die facebook-Seite der Jordan Mai Krankenpflegeschule erreichen Sie per Klick auf das Logo.

Absolventen der Praxisanleiterweiterbildung erhielten Zertifikate

Im Rahmen einer Feierstunde in der Jordan Mai Krankenpflegeschule bekamen die acht Absolventinnen und Absolventen der Praxisanleiterweiterbildung 2016-2017 (6 Sankt Marien-Hospital Buer, 2 Elisabeth-Krankenhaus) am 22. Juni 2017 im Beisein von Leitungen und AnleitungskollegInnen ihre Zertifikate überreicht. 

In sechs Blöcken mit insgesamt 220 Stunden wurden im Rahmen dieser Weiterbildung Inhalte der Berufspädagogik und Gesprächsführung einerseits theoretisch, aber auch praxisnah auf den Stationen und Abteilungen vermittelt. Abschließend haben die die Absolventen als selbst gewähltes Projekt eine Legende zur Beurteilung praktischer Prüfungsleistungen ausgearbeitet und präsentiert. Dies gelang der Gruppe so gut, dass die Ergebnisse auf den Fortbildungstagen für die Praxisanleiter im Herbst vorgestellt werden. 

„Mit der guten Zusammenarbeit und dem sehenswerten Abschluss hat sich der Kurs das Prädikat ‚klein aber fein‘ vollauf verdient“, so Gregor Pleiss, Schulleiter der Jordan Mai Krankenpflegeschule. „Vor allem“, so betonte er in einer kurzen Festrede, „merkte man allen das unbedingte Engagement für die Sache der praktischen Ausbildung an. Davon werden künftig alle Auszubildenden spürbar profitieren.“ Passenderweise hatte der Bundestag am selben Vormittag das Gesetz zur Reform der Pflegeausbildung beschlossen, in dem laut Gesundheitsminister Hermann Gröhe gerade die praktische Ausbildung aufgewertet werde. 

Eine Sprecherin der Weiterbildungsteilnehmer erklärte, dass nicht nur die gute fachliche Vermittlung und Atmosphäre im Verlauf der Weiterbildung wichtig war, sondern auch der rege Austausch untereinander, der das gegenseitige Verständnis und damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördere. Abschließend dankte Herr Pleiss den Schulmitarbeiterinnen, die entweder durch eigene Unterrichtsanteile oder aber durch Vertretungsunterricht zum Erfolg und reibungslosen Ablauf der Weiterbildung beitrugen.